Unser Programm aktuell:

Achtung: Anlässe, für die eine Anmeldung notwendig ist, werden in der Regel ab 6 Teilnehmenden durchgeführt. Wer sich anmeldet, erfährt, wenn ein Anlass abgesagt werden sollte ...


Am Freitagnachmittag, 18. Juni 2021

laden wir zu einer Exkursion in die verwunschene und fundreiche Gegend der Löwenburg auf dem Plateau oberhalb des Lützeltals ein.

Es gab dort nicht nur eine mittelalterliche Rodungsherrschaft, wofür heute die Ruine Löwenburg und der Gutshof stehen, sondern auch mehrere steinzeitliche Fundstellen. Sie bezeugen die Besiedlung der mikroklimatisch günstigen Landschaft zu verschiedenen Zeiten. Die typischen Gerätschaften und Herkunftsuntersuchungen des Rohmaterials lassen erkennen, dass Menschen des Mittel- bis Spätpaläolithikums die aufgeschlossenen Silexvorkommen zu nutzen wussten. Später, während des Neolithikums, wurden die in den Kalkbänken enthaltenen Silexknollen gar bergmännisch abgebaut.
Reto Jagher, IPNA, Universität Basel, kennt die Fundstellen seit Jahrzehnten und wird uns führen.
Treffpunkt: 13-13.30 Uhr auf dem Gutshof der Löwenburg. Wer frühzeitig eintrifft, mag das sehenswerte Museum in der alten Käserei besuchen und sich einstimmen. Die Exkursion wird bis ca. 17 Uhr dauern (ohne allfällige Einkehr).

(Um Anmeldung wird gebeten bis 12.06.2021 an Daniela Hager, Tel. 079 703 42 02 oder hagerd1[at]bluewin.ch. Die Teilnehmerzahl wird voraussichtlich begrenzt sein (müssen). Bei zu vielen TeilnehmerInnen entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.)

Lektüre:
Jagher / Jagher 1987, Les gisements paléolithiques de la Löwenburg, commune de Pleigne.
Sedlmeier 2015, 62-121, Abri Neumühle - ein Silexschlagplatz im Jura, in: Die letzten Wildbeuter der Eiszeit (zu finden unter https://www.archaeologie.bl.ch/lesen/).


24. April 2021

Nach einer langen Corona-Pause möchten wir euch zum ersten Anlass, einer ganztägigen Exkursion einladen. Vor 15 Jahren stand diese Exkursion schon einmal auf dem Programm. Wir werden uns diesmal aber auf jeden Fall an die epidemiologisch bedingten Regeln halten müssen.
Jürg Tauber weiss (fast) alles über die Grafen von Alt-Homberg und Alt-Tierstein sowie ihrer Verbindung zum Rheinfelder Grafenhaus.

Programmänderung: Damit mehr Zeit für die Ruinen zur Verfügung steht, haben wir die Wanderung abgekürzt. Neu wandern wir vom Buschberg via Wittnauer Horn, Ruine Alt-Homberg zur Ruine Alt-Tierstein. Transporte von Frick SBB auf den Buschberg und von der Ruine Alt-Tierstein zurück zum Bahnhof Frick sind organisiert.

- Datum: 24. April 2021
-
Treffpunkt neu: Bahnhof Frick SBB ca. 10 Uhr, nach Ankunft der beiden Züge von Basel
Verbindungen ab Basel:
IR 36, Abfahrt Basel SBB 09:37, Ankunft Frick 10:02 oder
S1, Abfahrt Basel 09:20, Ankunft Frick 09:56
- Frick SBB - Kapelle Buschberg mit Argovia Taxi
- Wanderzeit: ca. 2 - 2,5 Std. für etwas mehr als 8 km. Der Weg hat keine grösseren Steigungen.
- Verpflegung: Aus dem Rucksack, es gibt keine Verpflegungsmöglichkeiten unterwegs. Mittagspause auf der Ruine Alt-Homberg.
- Ruine Alt-Tierstein - Frick SBB mit Argovia Taxi
- Rückfahrt ab Frick SBB ca. 16:00 - 17:00 Uhr
- Teilnehmerzahl 15 -
es sind (Stand 9.4.21) noch 6 Plätze frei

Die Exkursion findet nur bei schönem Wetter statt, Entscheidung über Durchführung am Freitagabend, 23. April resp. 7. Mai. Eine allfällige Absage erfolgt per E-Mail.
Ersatzdatum: Samstag, 8. Mai 2021
Bitte um Anmeldung an Felicitas Ruch (Tel. 061 841 27 46), oder felicitas.ruch
[at]bluewin.ch bis Samstag, 17. April 2021.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen

Jürg Tauber und Felicitas Ruch

                   
                   Bild: Archäologie Baselland


20. März 2021

Liebe Mitglieder, liebe FreundInnen der Archäologie

Es wäre wieder mal soweit: Unsere statutarische Jahresversammlung 2021 würde Ende März im Vereinskalender stehen. Nun hat sich aber die Corona-Situation seit letztem Jahr nicht verbessert und ein Anlass mit 30 Personen ist weiterhin nicht möglich.
Weil es uns jedoch angebracht erscheint, wieder einmal eine „analoge" Mitgliederversammlung durchzuführen, möchten wir sie provisorisch auf diesen August/September verschieben. Falls eine Versammlung bis dann wirklich möglich wäre, würden wir euch rechtzeitig dazu einladen. Ansonsten müssten wir den geschäftlichen Teil und die Abstimmungen wieder per Mail durchführen.
Im kleinsten Rahmen wären Anlässe wohl noch möglich. Vielleicht können wir euch Ende April/Anfang Mai eine Exkursion (mit beschränkter Teilnehmerzahl) auf die Ruine Alt-Tierstein bei Gipf-Oberfrick anbieten.

Bis dann wünschen wir euch allen eine gesunde Zeit und guten Mut!

Martin Krieg und Vorstand Tatort Vergangenheit

PS. Auf bazonline.ch gibt es einen spannenden Bericht von Mischa Hauswirth über die Eisenverhüttung in der Gegend von Langenbruck mit Jürg Tauber e.a.


                                   

Liebe Vereinsmitglieder

Die Corona-Pandemie hat unser Vereinsleben völlig zum Erliegen gebracht. Natürlich hoffen wir alle, dass es im Laufe dieses Jahres wieder möglich sein wird, Anlässe zu planen und auch durchzuführen. Bis dann müssen wir unsere archäologischen und musealen Interessen anderweitig befriedigen.
Hier ein Vorschlag von Dorothee Rippmann:

AKTUELLES AUS DEM MUSEUM RIETBERG IN ZÜRICH

Im Rietberg-Museum findet vom 23. Jan. bis 27. Juni 2021 die Ausstellung «Die vergessene Küste - Archäologie in Honduras» statt.
Sie führt uns an die karibische See, in eine bislang kaum erforschte Gegend - zwischen der gut erforschten Maya-Kultur im Nordwesten und den vielen Vereinsmitgliedern schon bekannten Kulturen Chavin sowie der Nasca weiter östlich.
- Es gibt einen kleinen Film mit einer Einführung in die Ausstellung durch Peter Fux, der von den neuesten Grabungen in Honduras berichtet.
- Ferner den vor Ort mit dem iPhone aufgenommenen Dokumentarfilm von Albert Lutz: «Die vergessene Küste - Archäologie in Honduras». Hier stellen lokale Leute und die assoziierten europäischen Leute (aus Bonn und Zürich) eine Fundstelle vor, an jenem Küstenstreifen, an dem 1502 Columbus erstmals amerikanisches Festland betrat. Die Funde stammen aus dem Zeitraum von 1000 n. Chr. bis ins 16. Jahrhundert (Dauer: 50 Minuten)

Link zum Film von Albert Lutz: https://rietberg.ch/vernetzt/honduras

 

PS. Unterdessen haben viele Museen virtuelle Rundgänge durch ihre geschlossenen Ausstellungsräume eingerichtet. Wer z.B. die Ausstellung "Gold & Ruhm -- Geschenke für die Ewigkeit" des HMB nicht besuchen konnte, kann dies jetzt nachholen:

https://www.hmb.ch/aktuell/ ausstellungen/gold-ruhm/#c6061


Trotz Corona-Pandemie versuchen wir, das alte Jahr mit einer Exkursion ins benachbarte Elsass abzuschliessen:

Am Dienstag, 29. Dezember 2020

erhalten wir eine historische archäologische Führung in die grenznahe jüdische Kultur im Elsass mit einem Besuch der noch weitgehend erhaltenen ehemaligen Synagoge in Hegenheim und, wenn das Wetter es erlaubt, einem abschliessenden Besuch des jüdischen Friedhofs (in 800 m Entfernung).
Führung: Roger Harmon, Historiker und profunder Kenner der Synagoge und des Judaïsme en Alsace, wird uns (auf Deutsch) durch die 300-jährige Geschichte führen. Im Estrich der Synagoge sind dazu unter den Bodenbrettern auch interessante archäologische Funde zum Vorschein gekommen.

Treffpunkt: 12.45 h vor der Dorfkirche Allschwil, Endstation Tram Nr. 6.

Bei gutem Wetter gehen wir zu Fuss (ca. 30 Min); ein Shuttle wird zur Verfügung stehen.
Bitte gutes Schuhwerk und Schutzmaske nicht vergessen.

Anmeldung: Bis Fr. 18. Dezember 2020 bei Daniel Chiquet (Tel: 061 481 13 25) oder daniel.chiquet[at]schmuck-kunst.ch

Die Führung wird unter Einhaltung der üblichen Schutzmassnahmen stattfinden: Regulierter Eingang, Möglichkeiten zur Desinfektion und zum Händewaschen im Eingang, Abstandsregel 1,50 Meter, getrennter Ein- und Ausgang, Maskenpflicht, Teilnehmerliste.


Am Donnerstag, 24. September 2020, 17.00 Uhr

wird uns Christoph Reding, Leiter Stätten und Bauforschung, auf der Burgruine Farnsburg im Rahmen einer ersten Führung die Schadensbilder und die ersten getroffenen Massnahmen zeigen. Christoph hat den Mitgliedern des Vereins schon viel Spannendes über die Ruine Pfeffingen (2017) und die Burg Witwald (2019) erzählt.
Wie euch sicher bekannt ist, läuft seit April 2020 die Gesamtsanierung der Burgruine Farnsburg bei Ormalingen. Dabei sollen der instabile Felsuntergrund gefestigt und die brüchigen Bausteine ersetzt werden. Nach der ersten grossen Restaurierung 1929-1931 sowie weiteren Reparaturen -- zuletzt 2013 an der gewaltigen Schildmauer -- erfolgt nun bis 2022 die Gesamtsanierung. 
Die Ruine ist ab dem Parkplatz beim Hofgut Farnsburg in ca. 20 Minuten zu Fuss bergaufwärts erreichbar. 

Treffpunkt: 17:00 Uhr Parkplatz beim Hofgut

Bitte um Anmeldung an Felicitas Ruch (Tel. 061 841 27 46), oder felicitas.ruch[at]bluewin.ch bis Sonntag, 20. September 2020.
Corona-bedingt ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt. Bitte für die Führung Masken mitnehmen. 


Am Freitag, 11.September 2020, 19.00 Uhr

holen wir, so Santa Corona will, unsere verschobene Mitgliederversammlung 2020 nach.

(Santa Corona wollte nicht! Weil sich nur sehr wenige Mitglieder angemeldet haben, findet die Mitgliederversammlung dieses Jahr ONLINE statt. Bitte beachtet die Mails mit den Anleitungen!)

Wir treffen uns um 19.00 Uhr im Saal des Restaurants Kaserne am Kantinenweg 6 in Liestal.

Vor dem geschäftlichen Teil werden wir von der Archäologie Baselland über die Highlights des Jahres 2019 informiert. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Zustellung des Jahresberichts an alle unsere Mitglieder bedanken. Einmal mehr ist (trotz Corona) eine spannende und toll gestaltete Dokumentation entstanden.
Der Abend wird mit einem kleinen Imbiss enden.

Um genügend Sitzplätze zu haben, bitte ich um Anmeldung bis Dienstag 8. September an info[at]tatort-vergangenheit.ch oder an Martin Krieg, Roberstenstr. 38, 4310 Rheinfelden.

Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen!

Wir möchten euch ermuntern, die Corona-Empfehlungen des Bundes einzuhalten und eine Maske mitzunehmen.


Am Samstag, 5. September 2020, 11.15 Uhr

erhalten wir einen exklusiven Einblick in die Grabung in Riehen an der Inzlingerstrasse 51-53. Dort wird demnächst eine riesige Parzelle überbaut werden. - Auf der kleineren Nachbarsparzelle sind vor zwei Jahren Reste einer bisher unbekannten Siedlung aus der Bronzezeit (ca. 1'300 v. Chr.) zum Vorschein gekommen. Die spannenden Funde und Befunde wurden unter einer mächtigen Lössschwemmschicht bewahrt: Keramik, eine seltene Brandgrube, eine runde Eintiefung mit Schichten von teils stark verbrannter Keramik. Doch nun gilt es bis zum Herbst 2020, das archäologische Erbe in einer 10'000 m2 grosse Fläche zu heben und zu dokumentieren, wobei die Hälfte der Fläche schon im letzten Jahrhundert durch unterkellerte Gebäude gestört worden ist. Was findet das Grabungsteam der archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt in der immer noch grossen verbliebenen Fläche? Pfostenlöcher? Abdrücke von Schwellbalken? Negative einer Palisade? Sicher wieder viele Keramikscherben, von noch erkennbaren dick- oder dünnwandigen Gefässen? Stücke aus Bronze? Lithische Artefakte? Knochen? Wir werden über diesen 3'300 alten "Tatort" während einer Grabungsführung von Susan Steiner und Simon Graber bestimmt viel erfahren, und viel fragen können.

Wir treffen uns beim Baustelleneingang an der Inzlingerstrasse 53 in Riehen.

Bitte meldet euch an bei Daniela Hager, hagerd1[at]bluewin.ch oder 079 703 42 02.


Am 13./14. Juni 2020
steht ein zweitägiger Ausflug in die Gegend von Ulm auf dem Programm. (AUSGEBUCHT !... und leider abgesagt)

Samstag: Wir fahren mit dem Car von Basel nach Ulm, wo wir vor dem Mittag ankommen und unsere Zimmer in einem Mittelklassenhotel beziehen werden. Nach dem Mittagessen geniessen wir eine Führung im Museum. Zu sehen ist der berühmte, 35'000 bis 41'000 Jahre alte Löwenmensch aus Mammut-Elfenbein, den wir als Kopie schon bei der Vogelherdhöhle in Niederstotzingen bewundert haben. Es folgt eine Führung im Münster und ein gemeinsames Abendessen.

Sonntag: Wir fahren mit dem Car nach Hundersingen ins Freilichtmuseum Heuneburg, wo wir eine Führung bekommen. Anschliessendes Mittagessen und Führung durchs Keltenmuseum.

Dann fährt uns der Car nach Basel zurück, wo wir ca. um 19.30 Uhr ankommen werden.

Die Kosten werden zum Teil vom Verein übernommen. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 16 Personen beschränkt.

(Anmeldung bis 10. Januar 2020 an felicitas.ruch[at]bluewin oder Spycherweg 7, 4464 Maisprach).


Am Samstag, 7. März 2020, 12.35 Uhr         (AUSGEBUCHT!)
besuchen wir zum ersten Mal nach der Neueröffnung im November 2019 das 
archäologische Museum des Kantons Solothurn im Haus der Museen in Olten. 
Wir erfahren, wie sich der Alltag der Jäger und Sammlerinnen, der Pfahlbauer und keltischen Frauen, der römischen Kleinstädter und mittelalterlichen Handwerker gestaltete. Ein Rundgang durch 80 000 Jahre Vergangenheit im Kanton Solothurn.

Die Führung beginnt um 12:45 Uhr.  
Wir treffen uns kurz vorher im Foyer an der Konradstrasse 7, 4600 Olten. Das Museum ist entweder zu Fuss in ca. 10 Minuten vom Bahnhof Olten erreichbar oder mit dem Bus ab Olten Bahnhofplatz bis Konradstrasse.

Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen beschränkt. 

(Bitte um Anmeldung bis am 29. Februar 2020 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)


Am 1. Februar 2020, 14.00 Uhr
besuchen wir die aktuelle Sonderausstellung im „Neuen Museum Biel". Sie widmet sich dem Thema Mann und Frau:

Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten?

In der interdisziplinären Ausstellung Ich Mann. Du Frau. wird die Frage gestellt, ob es neben den prähistorischen Jägern und Sammlern auch Jägerinnen und Sammlerinnen gab, ob die Frauen Höhlenwände bemalt haben und ob in der Älteren Eisenzeit Königinnen regierten. Und heute? Warum gefällt den Mädchen Rosa so gut? Warum bietet die Migros geschlechtsspezifische Suppen für Kinder an? Wieso ist der Frauenstreik eine Notwendigkeit?

Auf diese scheinbar trivialen Fragen antwortet die Ausstellung Ich Mann. Du Frau., indem sie unsere Vorstellung der Vergangenheit hinterfragt und wegkommt von einer männerzentrierten Sicht. Im Lichte archäologischer Fakten sehen wir eine grosse Vielfalt an Rollen- und Sozialmodellen, die es in den Jahrtausenden der Vorgeschichte gegeben haben muss, und werden aufgefordert, genauer über unsere heutige Gesellschaft nachzudenken.

Die Gastkünstlerinnen Magali Dougoud, Anna Marcus, Alizé Rose-May Monod und Anne-Valérie Zuber präsentieren mit ihren Video- und plastischen Installationen ihre Ansichten über die Konstruktion der historischen Erzählung und über die Definition von Geschlecht.

Treffpunkt: 1. Februar 2020 um 13.50 Uhr vor dem ehemaligen Musée Schwab 
(um eine Woche verschoben wegen der Buchvernissage vom 26. Januar)

(Anmeldung bitte bis 29. Januar 2020 an Martin Krieg, info[at]tatort-vergangenheit.ch oder Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden)


Am 26. Januar 2020, 11 Uhr
Sind wir von der Archäologie Baselland und vom Verein Kloster Schönthal zur Vernissage der neuesten Publikation der Reihe Schriften der Archäologie Baselland eingeladen.
Der 54. Band von Felicia Schmaedecke widmet sich dem
Kloster Schönthal bei Langenbruck.

(Bitte meldet euch bis am 17. 1. 2020 unter mail[at]schoenthal.ch an.)

Einladungsflyer


Am Freitag, 8. November 2019 
besuchen wir die Ausstellung "Gladiator. Die wahre Geschichte" im
Antikenmuseum Basel

Die Ausstellung behandelt die grosse Bedeutung der Gladiatoren für die römische Gesellschaft und blickt auf die Menschen hinter den furchteinflössenden Helmen. Zum ersten Mal zu sehen ist ein grosses, kürzlich renoviertes Mosaik aus einer herrschaftlichen Villa in Augst, auch die Leihgaben aus dem Museo Archelogico Nazionale in Neapel sind beeindruckend. 

Die Führung beginnt um 17:00 Uhr. Wir treffen uns kurz vorher im Foyer am St. Alban-Graben 5. 
Nach der Führung besteht noch die Gelegenheit etwas zu trinken oder essen im Bistro des Museums. 

(Anmeldung bis 3. November 2019 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)


Am Samstag, 21. September 2019
werden wir, wie an der letzten Jahresversammlung angekündigt, eine Exkursion in die Westschweiz durchführen.

Das Programm sieht folgendermassen aus:
Abfahrt in Basel 8:00
Yverdon: Besichtigung der Menhire in Clendy; Führung im Museum (Vor- und Frühgeschichte der Region, sehr sehenswert).
Mittagessen in Yverdon oder Orbe
Orbe: Mosaiken der römischen Villa in Boscéaz, Führung.
Romainmôtier: Besichtigung der Abteikirche
Concise: Besichtigung des römischen Steinbruchs (nur wenn es zeitlich noch drinliegt)
Weinprobe mit Imbiss in Auvernier
Rückkehr nach Basel um ca 21:00

Die Kosten für die Fahrt werden je nach Anzahl der Teilnehmenden zwischen 50 und 70 CHF betragen.
Wer sich anmeldet, wird vor der Exkursion weitere Informationen erhalten.

(Anmeldung bis 20. Juni an juerg.tauber[at]magnet.ch oder per Post: Steinechtweg 14, 4452 Itingen)


Am Montag, 24. Juni 2019, 17.30 Uhr
freuen wir uns auf eine Führung auf der Burg Witwald in Eptingen. 
Christoph Reding, Leiter Archäologische Stätten und Stv. Kantonsarchäologe, kennen wir bereits von der Führung auf der Ruine Pfeffingen im Jahr 2017. Er wird uns bestimmt auch dieses Mal mit seinem Wissen über die Ruine Witwald begeistern. 
Beginn der Führung: 17:30 Uhr auf der Ruine. Diese ist nur zu Fuss erreichbar.
Treffpunkte: 
• 17:00 Uhr auf dem Parkplatz auf der linken Seite eingangs Dorf (von Sissach kommend). Von dort sind es etwa 20-30 Minuten bergauf zur Ruine. Auf der Strasse Richtung Dietisberg besteht ein Fahrverbot (Zubringerdienst gestattet) oder 
• 17:30 Uhr auf der Ruine 

(Bitte um Anmeldung an Felicitas Ruch, Tel. 061 841 27 46 oder felicitas.ruch[at]bluewin.ch, bis Montag, 17. Juni 2019.)


Am Samstag, 08. Juni 2019, 15h.00 Uhr
besichtigen wir geführt die Höhle von Cotencher im Kanton Neuenburg.
Eine archäologische Fachperson wird uns durch diese wichtige mittelpaläolithische Fundstelle führen (für eine Uebersetzung auf Deutsch wird gesorgt sein). M. Fr. Cuche vom Maison de la Nature wird das Tor für maximal 15 Teilnehmer zur sonst verschlossenen Grotte öffnen. Die rund 30 m lange Höhle von Cotencher wurde vor mehr als 100 Jahren gut ausgegraben und seither immer wieder erkenntnisreich erforscht. So erweitern auch die jüngsten Nachgrabungen und Profiluntersuchungen unser Verständnis der wechselhaften Besucher- und Ablagerungsgeschichte. Im Eingangsbereich der Höhle haben sich vor mehr als 70'000 Jahren zeitweise Neandertalergruppen niedergelassen und ihre Spuren hinterlassen (wie Steinartefakte, verschiedene verbrannte Materialien, ein graziler Oberkiefer einer Neandertalerin). Höhlenbären nutzten die Höhle während ihres Winterschlafes. Die Höhle wird heute von zahlreichen geschützten Fledermausarten bewohnt.

Wir treffen uns um 14.40 h beim Bahnhof in Chambrelien, von wo aus wir 15 Min. (1 km) durch den Wald bis zur Höhle wandern (=Variante "Daniela", siehe Karte). 

Es gibt eine indirekte Variante "Theo" für diejenigen Mitglieder, die vorgängig ein gemeinsames Mittagessen geniessen und danach der Areuse-Schlucht entlang zur Höhle wandern möchten. Hier treffen wir uns am Bahnhof Neuchatel auf Gleis 1D um 11.30 Uhr. Wir nehmen den Zug durch die Areuse-Schlucht hoch bis nach Champ-du-Moulin. Dort werden im Restaurant "La Truite" feine Forellen aus eigener Zucht angeboten. Um etwa zwei Uhr geht es los in Richtung des Wanderwegs "Sentier bleu". Dieser verläuft leicht oberhalb und parallel zum Zugsgeleise und bietet eine überwältigende Aussicht auf die Areuse-Schlucht. Nach 3 km erreichen wir die Höhle von Cotencher, wo sich alle Teilnehmer um 15 Uhr für die Höhlenbesichtigung vereinen (siehe oben). Im Anschluss an die etwa eineinhalb Stunden dauernde Führung geht es zu Fuss in 15 Minuten (1 km) zum Bahnhof Chambrelien, von wo aus wir nach Neuchatel zurückfahren.
Für diese Exkursion sind gutes Schuhwerk und wettergerechte Bekleidung angebracht. Falls vorhanden bitte Velohelm oder sonstigen Schutzhelm mitbringen.
Der Anlass wird organisiert zusammen mit dem Netzwerk Bielersee.

(Um Anmeldung für diesen Anlass mit beschränkter Teilnehmerzahl wird gebeten bis 2. Juni 2019 an Daniela Hager, hagerd1[at]bluewin.ch, Tel. 061 262 03 87, unter Angabe, ob die direkte Variante (mit Daniela Hager) oder die indirekte Variante (mit Theo Grob) bevorzugt wird.)


Am Samstag, 25. Mai 2019 
finden zwei interessante Führungen in unserer deutschen Nachbarschaft statt:

Teil 1: 10:00 Uhr, Regionalmuseum Römervilla, Hauptstrasse 25, Grenzach-Wyhlen (Ortsteil Grenzach)

Die Grenzacher Römervilla zählt im südbadischen Raum zu den bedeutendsten Ausgrabungen aus römischer Zeit. Spuren dieser Anlage wurden 1893 bei Wasserleitungsarbeiten entdeckt. Unter anderem fand man Bruchstücke einer stattlichen Säule aus dem Innenbereich dieser Villa urbana. Ohne Zweifel steht diese luxuriöse Villa im Zusammenhang mit der auf der anderen Rheinseite liegenden bedeutenden Römerstadt Augusta Raurica, die zur damaligen Zeit über Brücken leicht zu erreichen war.
Die Römervilla ist mit dem öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen; so führt Bus Nr. 38 von der Schifflände bis zur Haltestelle "Grenzach-Sparkasse", welche 5 Min. zu Fuss vom Zielort entfernt ist.
• Treffpunkt: 09:45 Uhr vor dem Museum
• Führung: 10:00 Uhr

Nach dem Besuch der Römervilla fahren wir mit Privatwagen nach Lörrach. Dort wird es rund um den Wochenmarkt verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten geben.

Teil 2: 14:15 Uhr, Sonderausstellung Burg Rötteln - Herrschaft zwischen Basel und Frankreich im Dreiländermuseum, Basler Strasse 143, Lörrach (Auszug aus dem Flyer)

Die Ausstellung stellt die grösste mittelalterliche Burgruine am Oberrhein vor. Sie beleuchtet die ereignisreiche Geschichte der Burg und zeigt, wie sich ihr Herrschaftsgebiet -- das Markgräflerland -- zwischen Basel und Frankreich entwickelte. Rund 300 Exponate und digitale Rekonstruktionen lassen auf 400 Quadratmetern in 5 eindrucksvoll gestalteten Räumen verschiedene Jahrhunderte seit dem Hochmittelalter lebendig werden.
• Treffpunkt: 14:00 Uhr vor dem Museum
• Führung: 14:15 Uhr 

(Anmeldung bis 18. Mai 2019 an hagerd1[at]bluewin.ch oder felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46 / F. Ruch)


Am Samstag, 27. April 2019 
kommen wir in den Genuss einer Führung durch die Ausstellung MYKENE - Die sagenhafte Welt des Agamemnon im
Badischen Landesmuseum in Karlsruhe. Die Führung durch Frau Korinna Ammon beginnt um 10.45 Uhr. Wir treffen uns um 10.05 Uhr vor dem Hauptbahnhof Karlsruhe. Wir erreichen das Museum per Tram (bis Marktplatz). Vom Marktplatz ist das Schloss in 5 Minuten zu Fuss errreichbar.

     Flyer

Zugsverbindung:
Basel SBB ab: 08.13    Karlsruhe HB an: 09.58

Verbindungen für die Heimfahrt:
Karlsruhe ab: 15.10; 16.00; 17.00; 17.10; 18.00 etc.

Kosten: Die Kosten für den Eintritt sowie die Führung übernimmt der Verein. (Eintritt für BesitzerInnen des Oberrheinischen Museumspasses frei)
Hin- und Rückfahrt finden individuell statt.

(Anmeldung bis 18. April an dorothee.rippmann[at]magnet.ch)


Am Freitag, 29. März, 19.00 Uhr

laden wir ein zur statutarischen Mitgliederversammlung 2019 in den Räumen der Archäologie Baselland, Amtshausgasse 7, Liestal (Dachgeschoss).
Wie immer starten wir mit dem Jahresrückblick der Archäologie Baselland und kommen anschliessend zum geschäftlichen Teil.
Abgerundet wird der Anlass durch einen kleinen Apéro.
Die Einladung mit der Traktandenliste erfolgt wie immer per Post.

(Anmeldung bitte bis Dienstag, 26. März an info[at]tatort-vergangenheit.ch oder an Martin Krieg, Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden)


Unser erster Anlass im neuen Jahr führt uns nach Zug ins Museum für Urgeschichte(n)

Am Sonntag, 3. Februar 2019
erfahren wir auf einem geführten Rundgang mehr über die archäologischen Funde aus dem Kanton Zug von der Altsteinzeit bis zum Frühmittelalter. Ein Schwerpunkt dieser Sammlung von nationaler Bedeutung liegt in der Pfahlbauzeit. Zu sehen sind Fundstücke aus drei UNESCO-Welterbe-Stationen, darunter der spätbronzezeitlichen Siedlung von Zug-Sumpf, und weitere Highlights wie die jungsteinzeitliche Doppelaxt von Cham-Eslen. 
Die Führung beginnt um 13:00 Uhr. Wir treffen uns vor dem Eingang des Museums. Der Eintritt und die Kosten der Führung werden vom Verein übernommen. Die Anreise erfolgt individuell.

Wegbeschreibung:
ÖV: z.B. Abfahrt Basel Richtung Zürich: 11:07 / Ankunft Zürich 12:00 / Abfahrt Zürich Richtung Zug 12.10 / Ankunft Zug 12.30 / Abfahrt Bus Nr 5 Bahnhofplatz 12:35 / Ankunft Zug Mänibach 12:39 / Fussweg bergauf 5 Min. zum Museum. 
Auto: Parkplatz Hofstrasse oder Parkhaus Athene.
Zu Fuss: Die Sportlichen sind vom Bahnhof Zug in 25 Minuten beim Museum. 

(Anmeldung bis Montag, 28. Januar 2019 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)


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